Die Open Society Foundations in Deutschland

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Die Open Society Foundations sind der weltweit größte private Förderer von Initiativen und Einrichtungen, die sich auf der ganzen Welt für Menschenrechte, Gerechtigkeit und Demokratie einsetzen. Die OSF unterstützen mehr als 20 nationale und regionale Stiftungen mit einem jährlichen Budget von über einer Milliarde US-Dollar.

Rund zehn Prozent dieser Fördermittel werden für Projekte in Europa aufgewendet. Zuständig für die Vergabe ist die Open Society Initiative for Europe. Unser Open Society European Policy Institute in Brüssel setzt sich dafür ein, dass die Werte einer offenen Gesellschaft im Mittelpunkt der Arbeit der Europäischen Union stehen.

In jenen europäischen Ländern, in denen demokratische Werte und Prozesse fest verankert sind, unterstützen wir Menschen und Regierungen bei der Suche nach Lösungen für die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen in einer sich rasch verändernden, globalisierten Welt.

Open Society Foundations In Berlin

Die Open Society Foundations haben 2018 ihren regionalen Hauptsitz in Berlin eröffnet. Anlass war eine Verlegung der Aktivitäten aus Budapest aufgrund des zunehmend repressiven politischen Umfeldes in Ungarn. Das Büro ist mit rund 80 Mitarbeitern Ausgangspunkt für unsere lokale, regionale und globale Arbeit zu Themen wie Reform des Justizsystems, Zugang zu angemessener Gesundheitsversorgung für alle sowie Zusammenarbeit mit den europäischen Roma-Gemeinschaften.

Direktor Des Berliner Büros

Goran Buldioski ist seit über zehn Jahren für die Open Society Foundations tätig und verantwortet neben seiner Funktion als Direktor des Berliner Büros auch die Open Society Initiative for Europe. Er stammt  aus Mazedonien und arbeitete zuvor für den Europarat, das Mazedonische Zentrum für internationale Zusammenarbeit und den Nationalen Jugendrat von Mazedonien.

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Die Open Society Foundations haben 2017 Fördermittel für 45 deutsche Organisationen bereitgestellt. 2018 betrug das Gesamtbudget für Deutschland eine Million Euro. Open Society Foundations unterstützen innovative Lösungsansätze für Herausforderungen, die alle Europäer betreffen, wie der Bekämpfung von Diskriminierung, der Verbesserung des Zugangs zu und der Teilhabe an Bildung und Gesundheitsversorgung, sowie der Wahrung der digitalen Freiheiten. Einige Beispiele von Initiativen und Einrichtungen, die von der Open Society Foundations gefördert werden:

  • Das seit 2017 in Berlin ansässige Europäische Roma-Institut für Kunst und Kultur, die erste Kunstinstitution ihrer Art, die sich auf die Arbeit und Geschichte von Roma-Künstlern konzentriert.
  • Zahlreiche Initiativen zur Verbesserung der Beziehungen zwischen den Berliner Schulbehörden und Eltern von Kindern mit Migrationshintergrund.
  • Die Arbeit des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) zu demokratischen Innovationen in Lateinamerika.
  • “Watching You, Watching Me: A Photographic Response to Surveillance”, eine Wanderausstellung aus dem Dokumentarfotografie-Programm der Open Society Foundations, die 2017 in Berlin zu sehen war.
  • Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF), die erste NGO, die sich hauptamtlich mit strategischer Prozessführung für Menschen- und Bürgerrechte in Deutschland einsetzt.
  • Die in Berlin ansässige Civil Liberties Union for Europe, die darauf abzielt, ihren Mitgliedsorganisationen in europäischen Debatten eine einheitliche Stimme zu geben.
  • Mediendienst-Integration, eine Organisation, die den deutschen Medien Fakten, Zahlen und wissenschaftsbasierte Informationen zum Thema Migration zur Verfügung stellt.
  • Das COMMUNITYartCENTER Mannheim, ein Zentrum für dialogorientierte transformative Kunst für und innerhalb der urbanen Gesellschaft. Ziel des Zentrums ist es, eine demokratische Kultur der Gleichstellung zu fördern.

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