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Newsroom Fact sheet

Die Open Society Foundations in Europa

Die Open Society Foundations sind seit 1984 in Europa tätig, als George Soros seine erste Stiftung in Ungarn gründete—zu Beginn seiner Bemühungen, den Ländern Mittel- und Osteuropas zu helfen, den Übergang vom Kommunismus zu vollziehen.

Open Society hat sich seitdem zum größten privaten Geldgeber für Gruppen entwickelt, die sich für Menschenrechte, Gerechtigkeit und Demokratie weltweit einsetzen, und wird von mehr als 20 nationalen und regionalen Stiftungen vertreten.

In Europa stehen unsere Förderbemühungen unter der Leitung der Open Society Initiative for Europe mit Hauptsitz in Barcelona, während das in Brüssel ansässige Open Society European Policy Institute interessenvertreterische und politische Arbeit im Rahmen der dort ansässigen Institutionen der Europäischen Union leistet.

Darüber hinaus betreiben Niederlassungen in London und Berlin globale Themenprogramme, die zum Beispiel in den Bereichen Menschenrechte, Bildung sowie Zugang zur Gesundheitspflege tätig sind. Fünf internationale Stiftungen arbeiten zudem in Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Mazedonien sowie Serbien. Knapp zehn Prozent des Jahresbudgets von Open Society wird zur Finanzierung der Arbeit in Europa verwendet.

Diese Arbeit gestaltet sich durch Open Societys Einsatz für den Gedanken, dass eine blühende Demokratie eine aktive Bürgerbeteiligung erfordert—nicht nur in der Wahlperiode, sondern auch während den alltäglichen Entscheidungsfindungen auf lokaler und nationaler Ebene. Hierzu gehören auch die Suche nach Antworten auf schwierigen Fragen und aktives Anhören von Menschen, die sich selbst an den Rand der Gesellschaft gedrängt sehen.


Neun Fakten zu Open Society in Europe

  1. Die Open Society Foundations schlossen sich mit der deutschen Bundesregierung und dem Europarat zusammen, um 2017 das Europäische Roma Institut für Kunst und Kultur in Berlin zu eröffnen, das erste Kunstinstitut seiner Art, dessen Schwerpunkt auf den Werken und der Geschichte von Roma-Künstlern liegt.
  2. Unsere Bemühungen, die Bürgerrechte in Europa zu verteidigen, umfassen dutzende nationaler Menschenrechtsorganisationen und die Civil Liberties Union for Europe in Berlin, die versucht, ihren nationalen Mitgliedsorganisationen bei europäischen Debatten eine einheitliche Stimme zu verleihen.
  3. Wir unterstützen die Beteiligung von Eltern und Fachleuten am Aufbau von umfassenderen und effektiveren Systemen zur frühkindliche Betreuung und für die Schulbildung.
  4. Open Society hat die Entwicklung des European Implementation Network unterstützt, einer unabhängigen Organisation mit Sitz in Straßburg, die die Umsetzung der Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte durch nationale Regierungen überwacht.
  5. Wir arbeiteten mit Polizeikräften in Städten in Spanien, in den Niederlanden und im Vereinigten Königreich zusammen, um rassistisch motivierte Personenkontrollen und Durchsuchungen zu unterbinden.
  6. Wir unterstützen lokale Gruppen, die mit Flüchtlings- und Migrantengemeinden zusammenarbeiten, um deren erfolgreiche Integration in ihre Aufnahmeländer zu unterstützen.
  7. Unsere Bemühungen zur Bekämpfung von Diskriminierung haben die Unterstützung von Gruppen, die rassistische Angriffe in Italien und Griechenland überwachen, sowie die Unterstützung von Kampagnen zur Wahrung der Rechte von Frauen und der Geschlechtergleichstellung von Irland bis nach Polen umfasst.
  8. Unsere Mental Health Initiative hat erfolgreich Bemühungen in Kroatien, Mazedonien, Rumänien und an anderen Orten zur Reformierung der Pflege von Menschen mit geistiger Behinderung unterstützt—indem man von der langfristigen institutionellen Zwangsunterbringung abrückte und zur Unterbringung in einer unterstützenden Gemeinschaft überging.
  9. Wir unterstützen unabhängige Journalisten, Menschenrechtsverteidiger, Whistleblower und Antikorruptionsaktivisten bei der Verbesserung ihrer IT und physischen Sicherheit, und ihrer Kapazität um auf gesetzliche Herausforderungen.

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