Skip to main content
Newsroom Fact sheet

Die Open Society Foundations in Deutschland

Die Open Society Foundations haben 2018 ihren regionalen Hauptsitz in Berlin eröffnet. Anlass war eine Verlegung der Aktivitäten aus Budapest aufgrund des zunehmend repressiven politischen Umfeldes in Ungarn. Das Büro ist mit rund 150 Mitarbeitern Ausgangspunkt für unsere lokale, regionale und globale Arbeit zu Themen wie Reform des Justizsystems, Zugang zu angemessener Gesundheitsversorgung für alle sowie soziale Gerechtigkeit für die europäischen Roma-Gemeinschaften.

Direktor Des Berliner Büros

Goran Buldioski ist seit über zehn Jahren für die Open Society Foundations tätig und verantwortet neben seiner Funktion als Direktor des Berliner Büros auch die Open Society Initiative for Europe. Zuvor arbeitete er für den Europarat, das Mazedonische Zentrum für internationale Zusammenarbeit und den Nationalen Jugendrat von Mazedonien.

Direktorin Für Institutionelle Beziehungen

Selmin Çalışkan ist Direktorin für Institutionelle Beziehungen im Berliner Büro der Open Society Foundations. Zuvor war sie als Generalsekretärin für Amnesty International Deutschland tätig. Des Weiteren arbeitete sie bereits für Organisationen wie die European Women’s Lobby in Brüssel, Medica Mondiale, die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit in Kabul sowie die Diakonie.

Unsere Arbeit

Wir unterstützen innovative Lösungsansätze für Herausforderungen, die alle Europäer betreffen, wie der Bekämpfung von Diskriminierung, der Verbesserung des Zugangs zu und der Teilhabe an Bildung und Gesundheitsversorgung, sowie der Wahrung der digitalen Freiheiten. Einige Beispiele von Initiativen und Einrichtungen, die von uns gefördert werden:

  • Das seit 2017 in Berlin ansässige Europäische Roma-Institut für Kunst und Kultur, die erste Kunstinstitution ihrer Art, die sich auf die Arbeit und Geschichte von Roma- Künstlern konzentriert.
  • Zahlreiche Initiativen zur Verbesserung der Beziehungen zwischen den Berliner Schulbehörden und Eltern von Kindern mit Migrationshintergrund.
  • Die Arbeit des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) zu demokratischen Innovationen in Lateinamerika.
  • “Watching You, Watching Me: A Photographic Response to Surveillance”, eine Wanderausstellung aus dem Dokumentarfotografie-Programm der Open Society Foundations, die 2017 in Berlin zu sehen war.
  • Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF), die erste NGO, die sich hauptamtlich mit strategischer Prozessführung für Menschen- und Bürgerrechte in Deutschland einsetzt.
  • Mediendienst-Integration, eine Organisation, die den deutschen Medien Fakten, Zahlen und wissenschaftsbasierte Informationen zum Thema Migration zur Verfügung stellt.
  • Der Aufbau eines deutschen Policy Hubs für Think Tanks aus dem Westbalkan, gemeinsam mit dem Aspen Institute Deutschland.
  • Das in Berlin ansässige Center for Intersectional Justice, das darauf abzielt, die europäische Gesetzgebung im Bereich Anti-Diskriminierung inklusiver zu gestalten und auf die Bekämpfung von strukturellen Ungleichheiten auszuweiten, die auch Faktoren wie Herkunft, Geschlecht, sozioökonomischer Status, sexuelle Orientierung und Behinderung miteinschließt.
  • Die Neue Deutsche Medienmacher, die sich für die Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund in der Medienindustrie einsetzt.
  • Die Forschungsreihe „Voices on Values“, die im Februar 2019 in Zusammenarbeit mit dem Berliner Think Tank d|part vorgestellt wurde und Ansichten zu Werten einer offenen Gesellschaft in Deutschland und anderen europäischen Staaten untersucht.
  • Eine Reihe von in Berlin ansässigen Organisationen in den Bereichen Forschung und Advocacy, die die Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in Europa und der Welt stärken, darunter Civil Liberties Union for Europe, Transparency International und die in Berlin ansässige Universität Hertie School of Governance.

Download

Read more

Subscribe to updates about Open Society’s work around the world